Wirtschaft - Doerpsverein Haselhorn

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Geschichtliches

Zu den ersten "Lohnunternehmen" in dieser Region gehörten Schwicks, Haselhorn Nr. 113. Der hier, mit der Dreschmaschine, abgebildete Helmut Büscher war taubstumm.  Trotz dieser Behinderung bemerkte er jede Veränderung an der Maschine. Trotz des wachsenden Fortschrittes blieb diese Maschine bis Mitte der Sechziger im Einsatz.


Auch dieser Buschhacker arbeite im Dienst der Firma Schwick. In Zeiten der Holzbrennstoffe wurde dieser genutzt um feines Anzündholz herzustellen.

Im Jahre 1907 eröffnete Schneidermeister Büscher eine Schneiderei mit Stoffladen in Haselhorn 99. Er trat damit in die Fußstapfen seines Vaters. In der  Zeit bis 1940 bildete Schneidermeister Büscher auch hier Lehrlinge aus.

1900 begann Schmiedemeister Block seine Arbeit auf Piepers Hof. Später zog er in die eigentliche Schmiede in Haselhorn Nr. 80. Seine wesentlichen Aufgaben bestanden  in der Herstellung und Reparatur von landwirtschaftlichen Geräten sowie die Arbeiten als Hufschmied. In der Schmiede wurden Lehrlinge aus der Region ausgebildet


Anfang der Sechziger wurde die Schmiede um eine Tankstelle und einen kleinen Laden erweitert. Die Tankstelle wurde erst von der Fa. DEA später dann von der  Fa. PAM betrieben. Zusätzlich wurde 1960 eine Poststelle in Haselhorn Nr. 80 eingerichtet. Nachdem im Jahre 1990 die Tankstelle schloß, wurde 1994 auch die Arbeit der Post in Haselhorn eingestellt.


Die Gaststätte Gräper ist, heute wie damals, der inoffizielle Ortskern von Haselhorn. Im Jahre 1907 wurde sie mit einem kleinen Krämerladen eröffnet.  Die Gaststätte ist in der 3. Generation im Familienbesitz und wurde mit einem Saal, Kegelbahn und Schiessstand erweitert.


Bericht aus der Harke vom Mai 2002

 
 
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